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Jenny Friedl

Master of Social Science in Psychology

Keplerstrasse 22
84347, Pfarrkirchen
Deutschland

Über mich

Zwischen 2011 und 2019 habe ich an der Universität Karlstad, Schweden, mehr als 1.200 Menschen im grundständigem Studium der Psychologie unterrichtet, betreut und bewertet. Ich unterrichte Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichem Hintergrund in Biologischer und Kognitiver Psychologie, Pädagogischer Psychologie, Arbeitspsychologie, Gruppenpsychologie, Organisationspsychologie, Führungspsychologie, Kommunikationspsychologie sowie in quantitativen Forschungsmethoden, Statistik und betreue sie in ihren Forschungsprojekten (BSc).

Als Kursmanagerin war ich für bis zu vier Kurse pro Semester für bis zu 60 Studierende sowohl für zwei bis vier Lehrerkräften pro Kurs verantwortlich. In der Planung, Organisation, Durchführung und Bewertung habe ich sowohl digitale als auch analoge Ressourcen und Methoden verwendet. Als Leiterin des Teams Pädagogische Entwicklungsarbeit war ich federführend bei der Transformation unserer vorrangig lehrenden orientierten hin zu einer lernorientierten Ausbildung und in der Applikation von sowohl neuen als auch bewährten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Lernen und Lehren. Ich habe eng mit einem Team von Kollegen, Studienberatern, anderen Universitätsmitarbeitern sowie Forschern zusammengearbeitet, um unsere Ausbildung an internationale Standards anzupassen. In diesem Zusammenhang habe ich in Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Lars Eriksson den Bericht „Psychologie für effizientes Lernen“ geschrieben. Der Bericht fasst die effektivsten Methoden zur Variation der Lerntheorien und zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten in der Hochschulbildung zusammen und zeigt auf, wie diese in einem Kus umgesetzt werden können. Basierend auf den Ergebnissen des Berichts habe ich fünf Lehrpläne entwickelt und entworfen, von der Definition klarer Lernziele über die Vermittlung und Strukturierung der Kursinhalte bis hin zur abschließenden Examination der Kursinhalte.

Fachwissen
  • Menschliches Verhalten in Bezug auf die Ziele der Organisation zu koordinieren, durch Anwendung meines Wissens in den Bereichen
    • Organisationsentwicklung und -kultur
    • Arbeitsklima
    • Mitarbeiterführung
    • Kommunikations- und Gesprächsfertigkeiten
    • Gruppendynamik, Teamentwicklung und Konfliktlösung
  • Leistungsfähigkeit und –bereitschaft sowie die Gesundheit des Menschen aufrechtzuerhalten und diese in Relation zu den Zielen der Organisation zu formen, durch Anwendung meines Wissens in den Bereichen
    • Motivation, Ausdauer und Arbeitsengagement
    • Wohlbefinden und Stress
    • Arbeitsleistung und -belastung
  • Arbeits-/Lernumgebungen zu designen, die effektives Lernen fördern, durch Anwendung meines Wissens ins den Bereichen
    • Lernen, Gedächtnis, Kognition und Metakognition
    • Emotion und Emotionsregulation
    • Kogntive Leistungssteigerung
    • Motivation, Feedback und Assessment
    • Variation der epistemologischen Theorien

So unterrichte ich

Unterrichte mit Leidenschaft. Aktiviere die Lernenden. Gestalte Lernen sinnvoll.

Art der Ausbildung: Erwachsenen- und Hochschulbildung

Durchschnittliche Klassengröße: 10-60 Personen/Kurs

Fächer, die ich unterrichte: Einführung in die Psychologie, Biologische und Kognitive Psychologie, Gruppen-, Organisations-, Arbeits- und Führungspsychologie, Kommunikationspsychologie, Psychologie des Erfolgs

Vier Wörter, die meinen Unterrichtsstil am besten beschreiben: Engagiert, enthusiastisch, organisiert und zielorientiert

Mein Lieblingsunterrichtsthema: Ich mag am liebsten Unterricht, der den TeilnehmerInnen hilft, sich selbst besser zu verstehen sowie wie sie dieses Wissen nutzen können, um ihr Wohlbefinden, ihre Leistung und ihre Beziehungen zu anderen Menschen zu verbessern. Beispiele für Themen sind Motivation, Dwecks growth-mindset-theory, Gedächtnis- und Lernstrategien, Emotion und Emotionsregulation sowie Gruppenentwicklung

Meine Lieblingsbeschäftigung oder -aufgabe im Unterricht: Ich liebe Aktivitäten, die das Leben der Studierenden wirklich verbessern können. Zum Beispiel die Anwendung des Bakker- und Demeroutis-Modells für Job-Anforderungen-Ressourcen im Kurs Psychologie der Organisationen. Diese Aktivität führte zu einer verbesserten Fähigkeit, mit Stress umzugehen. Die Studierenden lernten auch, wie eine solche Maßnahme in einer Organisation entworfen und umgesetzt werden kann. Ich möchte den Studierenden nicht nur zeigen, wie sie erfolgreich mit Stress umgehen können, sondern auch, dass schwierige Situationen, die oft Stress und Unbehagen erzeugen, für ihr persönliches Wachstum von großem Wert sein können.

Der beste pädagogische Rat, den ich je erhalten habe, ist auf Schwedisch und lautet: „Spänna bågen högt“, was bedeutet, dass ich hohe Erwartungen an jeden einzelnen meiner Studierenden stelle, den Kurs und seine Herausforderungen erfolgreich meistern zu können. Mit dieser Einstellung konnte ich beobachten, wie sich die Studierenden akademisch, sozial und emotional selbst übertrafen.

„Jenny stellte hohe Anforderderungen an uns. Unsere Klasse versuchte, die Anforderungen herabzusetzen. Aber Jenny blieb standhaft. Sie half uns stattdessen, die Anforderungen zu erfüllen, indem sie den Unterricht so gestaltete, dass wir durch Aufgaben und Übungen sowie durch ihr Coaching, die nötigen Fähigkeiten bekamen oder weiterentwickelten, die Anforderungen des Kurses zu erfüllen. Und erst nach dem Kurs verstand ich, dass Jenny an uns und unser Potential glaubte, den Kurs zu schaffen, indem sie nicht von den Anforderungen abwich. Das war eine der besten Erfahrungen die ich jemals gemacht habe – und zudem habe ich unglaublich viel gelernt.“

Annika nach dem Kurs „Psychologie der Führung“

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